Weiterbildung an unserer Klinik

Sowohl für 60 Monate Facharztweiterbildung als auch für die volle Dauer der Zusatzweiterbildungen anästhesiologische Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie und Notfallmedizin sind Weiterbildungsbefugnisse an beiden Campi vorhanden.

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Einarbeitung

Während der ersten 4-6 Berufswochen findet die Einarbeitung in die anästhesiologische Patientenversorgung bei operativen Eingriffen statt. Unter ständiger Supervision eines Ausbilders lernt der Weiterbildungsassistent grundlegende anästhesiologische Arbeitstechniken, die Besonderheiten der ärztliche Gesprächsführung, der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie der Aufklärung und Befunddokumentation. Die Einarbeitungsbereiche der beiden Campi sind dem Stufenplan zu entnehmen.
Organisatorische Belange werden den Kollegen zusätzlich durch einen regelmäßig aktualisierten Einarbeitungsordner vermittelt, es finden regelmäßig Geräteeinweisungen und Belehrungen statt.

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Stufen- und Rotationsplan

Die Ausbildung ist in einem Stufenplan organisiert, um Weiterbildungsassistenten im gesamten Spektrum des Facharztgebietes ausbilden zu können. Die Ausbildung findet gemeinsam an beiden Campi statt, alle Weiterbildungsassistenten sollen für mindestens ein Jahr an den jeweils anderen Campus rotieren. Im Rotationsplan CCM und CVK werden die Mitarbeiter für das jeweils folgende halbe Jahr in die einzelnen Bereiche eingeteilt. Es werden grundsätzlich die Bedürfnisse der Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Ausbildungsziele berücksichtigt, daneben erfolgt die Priorisierung der Einteilung in die operativen Fachgebiete nach geplanten Forschungsvorhaben. Integriert in diesen Stufenplan ist der Einsatz der Mitarbeiter in den Zentralen Einleitungen (ZEs) beider Campi. In den ZEs finden die anästhesiologischen Vorbereitungen der Patienten parallel zu den laufenden Operationen für 10 (CVK) bzw. 8 (CCM) OP-Säle statt. Die dort eingeteilten Mitarbeiter haben auf Grund deshohen Patientenaufkommens die Möglichkeit, unter Facharztanleitung hochverdichtet eine große Anzahl von Allgemeinanästhesien durchzuführen und zeitnah arterielle und zentralvenöse Zugänge sowie rückenmarksnahe und periphere Blockadetechniken (mit und ohne Katheter, Ultraschall- oder Nervenstimulator-gesteuert) anzuwenden. Außerdem kann hier das Management schwieriger Atemwege (z.B. mit fiberoptischer Intubation) unter Anleitung erfolgen.

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Ziel Zeitlicher Rahmen Fachrichtung (präferentiell)
Stufe I Erlernen grundlegender Narkosetechniken 18 Monate
3 Rotationen
CVK: Traumatologie, Chirurgie, MKG/HNO, Gynäkologie, Akutschmerzdienst
CCM: Gynäkologie, Urologie, Orthopädie, HNO, Chirurgie
CVK und CCM: Einarbeitung in die Prämedikation
Stufe 2 Erlernen erweiterter Narkosetechniken,Intensivmedizin Rest 2., 3. und 4. Ausbildungsjahr = 2,5 Jahre = 30 Monate CCM und CVK: Intensivstation (18 Monate)
CVK: Kreißsaal, Gynäkologie, Neuro- und Kinderchirurgie
CCM: Kreißsaal, Schmerztherapie, Orthopädie, HNO, Urologie, Gynäkologie, Allgemeinchirurgie
Stufe 3 Erreichen des Facharztausbildungsstandes mit der Durchführung von Narkosen bei multimorbiden Patienten incl. Notfallpatienten 4. und 5. Ausbildungsjahr =1,5 Jahre = 18 Monate = 3 Rotationen CVK: Thorax- und Gefäßchirurgie (6 Monate), Neurochirurgie, Außenklinik
CCM: Urologie, HNO, Außenklinik (6Monate), Schmerztherapie (6 Monate), Kardiochirurgie, Neuro- und Kinderchirurgie
optional Allgemeine notfallmedizinische Behandlung als Grundlage für die Teilnahme am Notarztsystem Rettungsstelle / Notarztwagen (optional, 12 Monate)

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Mitarbeitergespräche

Während jeder Rotation wird den Weiterbildungsassistenten durch die Bereichsoberärzte eine Rückmeldung zu ihrer Ausbildungssituation gegeben. Diese Mitarbeitergespräche werden dokumentiert und sind Grundlage für die jährlichen Gespräche mit den Weiterbildungsermächtigten gemäß der aktuellen Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Berlin.

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Weiterbildungsportfolio

Ein Weiterbildungsportfolio beinhaltet sowohl das von der Ärztekammer geforderte Logbuch mit den Facharzt-relevanten Weiterbildungsinhalten als auch sämtliche Weiterbildungsnachweise wie Fortbildungen, Zeugnisse, Fachkunden, Projekte, und Veröffentlichungen.

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Fortbildungsangebot der Klinik

  • einmal wöchentlich nachmittags Klinikfortbildung zu allen relevanten Themen der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (überwiegend von extern eingeladene Dozenten), abwechselnd im CVK und CCM
  • wöchentliche Fortbildungen von Assistenten für Assistenten parallel an beiden Campi
  • Regionalanästhesiekurse an anatomischen Präparaten und in vivo Modellen
  • BLS- und ACLS-Kurse
  • Simulatortraining allgemeiner und spezieller Notfallsituationen, Therapie der Sepsis und perioperativer Gerinnungsstörungen
  • monatliche NAW-Fortbildung
  • monatliche interdisziplinäre Schmerzkonferenz an beiden Campi
  • Teilnahme am von der Klinik organisierten Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivmedizin (HAI)
  • Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen
  • DGAI-Fortbildungen einmal monatlich
  • Anästhesiologische und intensivmedizinische Repetitorien

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Rotation DHZB

Eine einjährige Rotation in das Deutsche Herzzentrum Berlin bietet die Möglichkeit, neben in die Kardioanästhesie sowie einen Monat in die Kinderintensivmedizin dort zu wechseln. Außerdem kann eine Grundausbildung in TEE zu absolviert werden.

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Evaluation

Unsere Klinik hat an der ersten beiden bundesweiten Evaluationen der Weiterbildung teilgenommen. Die Ergebnisse für beide Campi finden Sie hier:

2011

Gemeinsame Auswertung CCM und CVK

2009

CVK 2009

CCM 2009