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19.09.2016

Langzeitbeatmete Patienten haben ein Recht auf Zuhause

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Das vom BMBF mit vier Millionen Euro geförderte Projekt Bea@Home zieht eine positive Drei-Jahres Bilanz

Das Projekt Bea@Home, welches Wege aufzeigt, wie man Langzeitbeatmete in ihrer häuslichen Umgebung betreuen kann, zieht Bilanz. Unterstützt wurde die Linde Remeo Deutschland GmbH dabei durch die Linde AG, T-Systems International, PROSYSTEM AG, Cibek technology + trading GmbH,die Charité Universitätsmedizin Berlin (Prof. Spies, Prof. Rousseau), die Freie Universität Berlin sowie das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. Eine Konsequenz aus Bea@home ist bereits, dass eine !CD-Verschlüsselung ab 2018 möglich wird. So wird es gelingen, Daten von außerklinisch beatmeten Patienten zugewinnen. Die geschätzte Prävalenz Langzeitbeatmeter beziffert man aktuell auf 20.000 und sie wird mit 5000 neuen Patienten pro Jahr angegeben. Schätzungsweise werden 100.000 Pflegefachkräfte zur Betreuungsfehlen. Immerhin können sich 25 der Menschen vorstellen, von einem Roboter gepflegt zu werden.Die COPD ist z. B. eine der häufigsten Ursachen für die Notwendigkeit einer dauerhaften Langzeitbeatmung,neurologische Erkrankungen(ALS) ebenso. Dr. Simone Rosseau,Berlin, fehlen trotz wachsender Krankheitszahlen Konzepte für die chronisch kritisch kranken Patienten.Sie sieht für die außerklinische Beatmung die Versorgungskette abgebrochen,sobald der Patient ins häusliche Umfeld entlassen wird: Er gerät dann in eine instabile Versorgungssituation,gepaart mit häufigen Notarzteinsätzen und Krankenhauseinweisungen, die auch teuer sind("Drehtüreffekt").Bea@Home hat diesen Bedarf ermittelt und den Entwurf eines optimalen leitliniengerechten, intersektoralen, technikunterstützten und qualitätsgesicherten Versorgungskonzeptesentwickelt Die Technik soll jeweilige Schnittstellen überbrücken helfen und setzt das per elektronischer Patientenakte, e-Konferenz und Audio-Video-Kommunikation (so kommt der Experte zum Hausbesuch)auch um. Aufgrund geringer Fallzahlen in dem Feldtest ergänzte Prof. Martin Gersch, Berlin, erste Vermutungen: Erzieht eine Kostenreduktion durch Bea@Home für die Kostenträger, insbesondere durch eine Verbesserung der Versorgungsqualität (verringerter Drehtüreffekt, Reduktion mittelfristiger medizinischer Komplikationen)und der Lebensqualität für Patienten und Angehörige. (Dr. Nana Mosler)

Quelle: Abschlussveranstaltung des BMBF-Förderprojekts

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http://www.wiwiss.fu-berlin.de/fachbereich/bwl/angeschlossene-institute/gersch/forschung/beatmungspflege_zuhause.html

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