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Preise und Auszeichnungen

13.12.2017

Gewinner des Hacking Health Hackathons

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Gewinner der Projektgruppe Siebenschläfer, Foto: Hacking Health
Gewinner der Projektgruppe Siebenschläfer, Foto: Hacking Health
Gewinner der Projektgruppe B.L.A.S.T., Foto: BIH/Marco Schur
Gewinner der Projektgruppe B.L.A.S.T., Foto: BIH/Marco Schur

Die Charité-Mitarbeiter Daniel Wendisch, Sascha Lieber, Dr. Christian Deuter und Gerald Vorderwülbecke haben beim ersten Hacking Health Hackathon zusammen mit ihren Teams die ersten drei Plätze belegt. Der Hacking Health Hackathon wurde von Berlin Health Innovations, der gemeinsamen Technologietransfereinheit der Charité und des Berlin Institute of Health (BIH), zusammen mit Hacking Health vom 1. bis 3. Dezember im Hörsaal Dermatologie am Campus Charité Mitte (CCM) ausgerichtet.

Rund 80 Personen nahmen am ersten Hacking Health Hackathon teil, bei dem drei Themengebiete vorgegeben wurden: Hardware-Anwendungen für klinisch Tätige im Operationsaal, digitale Anwendungen für Diabetes-Patienten sowie künstliche Intelligenz-Anwendungen für bessere medizinische Entscheidungen. 42 Stunden lang erarbeiteten 15 interdisziplinäre Teams aus Ärzten, Pflegern, Hardware- und Softwareentwicklern, Designern oder Unternehmern gemeinsam neue digitale Anwendungen für den Klinikalltag.

Den ersten Platz machte das Team um Daniel Wendisch, Doktorand in der Arbeitsgruppe Sander in der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie am CCM, für das Projekt „jvpQuant“. Die Idee dahinter: Über eine Kamera und die Aufzeichnungen von Bewegungen bzw. Veränderungen des Blutvolumens kann der zentrale Venendruck ohne invasive Methoden erfasst werden. Das System erlaubt eine Quantifizierung des zentralen Venenpulses ohne einen invasiven Katheter legen zu müssen. Ist der Venendruck zu hoch oder zu niedrig, kann dies unter anderem auf verschiedene Herz- und Lungenerkrankungen hinweisen. Die Messung dient damit vor allem der Früherkennung von Krankheiten.

Auf Platz zwei gelangte das Team um Sascha Lieber, Assistenzarzt in der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum (CVK), und Dr. Christian Deuter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin, für das Projekt „Siebenschläfer“. Für Mitarbeiter im OP-Bereich ist es eine Operation Routine, für Patientinnen und Patienten Stress und Verunsicherung. Mit einer Virtual-Reality-Brille und geräuschunterdrückenden Kopfhörern werden Stress-Symptome bei Patienten nun reduziert.

Den dritten Platz erzielte das Team um Gerald Vorderwülbecke, Assistenzarzt in der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin am CVK, für das Projekt „B.L.A.S.T. Blood Loss Assessment in Surgery and Trauma“. Für das medizinische Team ist hoher Blutverlust bei Operationen eine große Herausforderung. Ein Echtzeit-Monitoring ermöglicht die genaue Kontrolle über spezifische Marker während der Operation.

Die drei besten Teams wurden am 3. Dezember von einer zehnköpfigen Jury ausgezeichnet. Neben Geldpreisen von 2.500, 2.000 und 1.500 Euro erhalten die Teams Mentoring-Unterstützung von Hacking Health und Berlin Health Innovations zur Weiterentwicklung ihrer Ideen.

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Weitere Informationen zum Hacking Health Hackathon

 

 

Kontakt

Sascha Lieber

Arzt in Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesiologie Charité - Universitätsmedizin Berlin
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

Postadresse:Augustenburger Platz 113353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Mittelallee 3, Ebene 2

Route / Geländeplan


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